Aktuelles

16.02.2015

Protokoll Jahreshauptversammlung KÄfA am 8.7.2014


Anwesend: Karin Roider, Stefan Völckers, Gerd Leimenstoll, Birgitta Henrich, Annette Ballhorn, Klaus-Dieter Kolenda, Volker Henkel, Wiebke Witt, Joachim Bauer, Werner Grille, Klaus Jessen
Gäste: Thomas Schroeter, Renate Armonat

Aus Tansania: Propst Winford Mosha, Pastor Calvin Koola, Sister Ester Tango, Isariah Megiroo

Top 1. Begrüßung

Die Vorsitzende Karin Roider eröffnet die Sitzung und begrüßt alle Anwesenden.

Top 2. Bericht des Vorstandes

a)    Finanzbericht
Joachim Bauer trägt die aktuelle finanzielle Lage vor (s. Anlage)
b)    Jahresrückblick
Den Jahresrückblick wurde von Karin Roider vorgetragen.
-    Gerd Leimenstoll, Klaus Jessen und Wolfgang Behrend haben Anfang des Jahres Tansania besucht. Sie haben sich hauptsächlich auf Marangu Hospital und Uuwo Dispensary konzentriert. (Weiter s. Top 6.)
-    Der tansanische Arzt John Lauwo bekam eine 4-wöchige Ausbildung in Herzdiagnostik mit Hilfe des EKG´s durch Dr. Werner Grille im Städtischen Krankenhaus Kiel.  Ein mobiles EKG und einen Laptop konnte John Luowo mitnehmen zum Marangu Hospital. Die Geräte und die Ausbildung wurden durch BINGO! finanziert.
-    Die Verträge mit Uuwo Dispensary wurden neu abgeschlossen. Diesmal nur zwischen KÄfA und der Dispensary der Kirchengemeinde Uuwo. Die Tansaniagruppe  der Kirchengemeinde Heikendorf ist nicht mehr Vertragspartner.
-    Mit den drei Chirurgen am Marangu Hospital wurden neue Verträge geschlossen.
Der Chefchirurg bekommt 300€ und die beiden anderen 200€ monatlich on top.
-    Alle Verträge sind jetzt in Euro abgeschlossen um die Geldentwertung  durch die Inflation in Tansania auszugleichen.

Top 3. Bericht des Kassenprüfers
Herr Henkel trägt seinen Bericht vor. Es gaben keinerlei Beanstandungen. Der Kassenbericht wurde mit 10 Ja-Stimmen und einer Enthaltung angenommen.

Top 4. Entlastung des Vorstandes
Der Vorstand wurde mit 9 Ja-Stimmen und zwei Enthaltungen entlastet.
Ein Dank für die geleistete Arbeit wurde an dem Vorstand gerichtet.

Top 5. Wahl des Vorstandes und des Kassenwarts

Karin Roider steht für eine Wiederwahl als erste Vorsitzende zur Verfügung, während Martin Völckers wegen beruflicher Verpflichtungen für eine Wiederwahl als zweiter Vorsitzender nicht mehr zur Verfügung steht. Als Nachfolger wird Gerd Leimenstoll vorgeschlagen.
Beide werden mit 9 Ja-Stimmen und zwei Enthaltungen gewählt. Sie nehmen die Wahl an.
Als Kassenwart steht Joachim Bauer wieder zur Verfügung und wird mit 10 Ja-Stimmen und eine Enthaltung gewählt. Auch er nimmt die Wahl an.

Top 6. Projektplanungen

Marangu Hospital:
-    gute Ausstattung (Ultraschall, EKG etc.)
-    Schwerpunkt Chirurgie: 2 Operateure
-    Es findet auf Anfrage aus TZ weiterhin  Supervision durch Werner Grille per E-Mail und Auswertung von EKGs statt, es besteht weiterhin reger email Kontakt.
-    Aufschwung ist zu verzeichnen
-    Propst Mosha ist sehr glücklich über die neue Führungsetage.
-    Um das Problem mit der Oberschwester (not retired but tired) wird sich der Propst selbst kümmern.
-    Marangu Hospital wird vor Ort vom Gesundheitsministerium  in Moshi Rural als wichtig im gesundheitlichen Strukturplan angesehen.
-    Die größten Probleme liegen im knowhow und in der schwierigen Struktur des Krankenhauses.
-    Die Projektplanung setzt an diesen Punkten an, das  knowhow vor Ort zu verbessern durch den Einsatz von Senior Experten und mit der Klinikleitung eine effiziente Struktur zu erarbeiten.
Uuwo Dispensary:
-    Es hat ein Treffen von Pracseda Towo, Karin Roider und Gerd Leimenstoll in Heikendorf stattgefunden, das sehr kooperativ und aufgeschlossen war.
-    Berichtpflicht wird jetzt erfüllt.
-    Qualität der Berichte ist gut und ehrlich. Zurzeit gibt es keine Hebamme und das vorgesehene Geld für das Gehalt ist noch auf dem Konto vorhanden.
-    Laurence Lyimo ist nicht mehr Manager, warum ist nicht bekannt.
-    2 junge Ärzte leiten momentan die Dispensary.
-    Große Schwankungen der Anzahl der Patienten per Monat. Im Schnitt 300 bis 400.
-    Momentan hat die Krankenversicherung der Coffee Company ca. 500 Mitglieder, das ist zu wenig für die Dispensary.
-    Das Projekt Staffhouses kann nach Neugestaltung der Verträge wieder in Angriff genommen werden und wird dort als sehr wichtig angesehen. Plots für zwei Doppelhäuser sind vorhanden und bezahlt.
-    Rotary hat zwei Autos für Kranken- und Verstorbenentransporte angeschafft.
-    Pracseda hat erzählt, dass sie eine digitalisierte Krankenakte einführen wollen.

Uchira dispensary:

-    Situation ist unklar. Soll im August vor Ort geklärt werden.
-    Propst Mosha will fragen, welche Pläne es mit der Dispensary in Uchira gibt.

Marangu Hospital sollte eigentlich die Fachaufsicht über die Dispensaries führen, das wird nur rudimentär gemacht. Probst Mosha will das Thema bei der nächsten Boardsitzung des Krankenhauses ansprechen.

Mawenzi Hospital:

-    Staatliches Krankenhaus, kommt in der Hierarchie nach KCMC (Uniklinik in Moshi)
-    Sehr überfüllt. Wird sehr gut angenommen, weil kostenfrei.
-    Katastrophale hygienische Bedingungen
-    1 Ultraschallgerät ist per Schiff geschickt. Ist schon ½ Jahr unterwegs und es wird wohl dauern bis es ankommt.
-    Ein zweites Ultraschallgerät, das ausdrücklich für die Geburtshilfe bestimmt ist, soll mit Luftfracht verschickt werden, auch wenn es teurer ist, aber erst nach dem das Andere in Betrieb genommen wurde.

Senior Experts (SES):

-    SES ist perfekt organisiert
-    SES finanziert Flug.
-    Senior Experts müssen per Antrag aus TZ angefordert werden.

Famulanten:
-    Lernkatalog erstellen
-    Klare Zielsetzung erarbeiten
-    Möglichkeit für tansanische Studenten in Deutschland zu famulieren soll untersucht werden.

Gerätespenden:
-    Probleme des Verschickens
-    Termin mit Frau Lodenkämpfer aus Hamburg vereinbaren um von Ihren Erfahrungen mit Gerätespenden zu lernen
-    Unser Konzept: Gerät und Knowhow  müssen zusammen überbracht werden.

Gesundheitsvorsorge – Primary Health Care und Primary Health Education
-    Mrs. Megiroo berichtet über ihre Arbeit in der Gesundheitsvorsorge.
-    Sie arbeitet alleine und hat 45 Gemeinden zu versorgen.
-    Die Arbeit geschieht überwiegend ehrenamtlich
-    9 von 45 Gemeinden hatten ein Gesundheitskomitee, aber als einige NGOs anfingen Geld für die Arbeit in den Gemeinden zu zahlen wurde diese Struktur zerstört. Gut gemeint ist nicht immer gut!
-    Einmal in der Woche steht ein Auto mit Fahrer von der Diözese zur Verfügung um  Gemeinden des Kirchenkreises Ostkilimanjaro zu besuchen, an den anderen Tagen ist das Auto in anderen Kirchenkreisen unterwegs.
-    Wichtig ist Schulen zu besuchen, Ernährungsstatus, Zahnstatus und Entwurmung
-    Propst Mosha weist darauf hin, dass es auch wichtig ist die staatliche Gesundheitsbehörde in die Pflicht zu nehmen für z.B. Material und Medikamente
-    Es wurde Interesse gezeigt, die Arbeit von Mrs. Megiroo zu unterstützen und auf breitere Basis zu stellen. Karin Roider, Thomas Schroeter, Annette Ballhorn , Klaus-Dieter Kolenda und Birgitta Henrich wollen mitarbeiten.
-    Propst Mosha bedankt sich, dass dieses Thema Akzeptanz gefunden hat.

Top 7 und 8 wurden aus Zeitgründen nicht behandelt.

Zum Schluss zeigte Gerd Leimenstoll ausgewählte Bilder von Marangu Hospital und Uuwo Dispensary.

Protokoll: Birgitta Henrich
Gegengelesen: Karin Roider


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