Aktuelles

18.06.2013

KÄfA-Newsletter 2013

Im März 2013(18.3-25.3) reisten die KÄfA -Mitglieder Dr. Gerd Leimenstoll und Dr. Klaus Jessen nach Tansania.
Einziges Ziel: Strukturanalyse des evangelisch-lutherischen Krankenhauses in Marangu um optimale Möglichkeiten zur Unterstützung des Krankenhau


Marangu ist eine Stadt mit etwa 20 000 Einwohnern im Verwaltungsdistrikt Moshi rural.

Im diesem Distrikt leben etwa 420 000 Menschen. Das Hospital ist eines der 4 Distriktkrankenhäuser mit einer Bettenkapazität von 80 Betten (Gesamtbettenzahl des Distrikt: 400 Krankenhausbetten). Wirtschaftlich betrachtet ist das Krankenhaus eine private, nicht gewinnorientierte Einrichtung, im Besitz der evangelischen Kirche.

Das Leistungsspektrum des Krankenhauses umfasst Chirurgie, allgemeine und innere Medizin, Pädiatrie, Zahnheilkunde, Radiologie, Sonographie sowie Gynäkologie und Geburtshilfe. Die Bettenbelegung beträgt aktuell etwa 50%. Ambulante Schwerpunkte sind Diabetes, Hypertonie und HIV. Die Prävalenz für Diabetes und Hypertonie ist in Tanzania steigend.

Mit finanzieller Unterstützung seit 2010 von KÄfA war es dem Krankenhaus gelungen einen Facharzt für Chirurgie zu gewinnen, dem einzigen vollausgebildeten Chirurgen des Distrikts Moshi rural. Seine Arbeit war überaus wichtig für die Bevölkerung. Leider hat der Kollege seine Arbeitsstelle gewechselt.

Es erfolgten zahlreiche Gespräche mit den Verantwortlichen der Krankenhausleitung, dem zuständigen Probst und Bischoff, sowie den für die Gesundheitsplanung zuständigen Verwaltungsbeamten. Besuche von 2 staatlichen Kliniken ergänzten das Bild.

Diese Gespräche und Eindrücke führten zu folgenden Schlussfolgerungen:

1. Das Krankenhaus hat eine Bedeutung für die Versorgung der Bevölkerung. Es hat Potenzial bei funktionierender Infrastruktur das Leistungsangebot und die Leistungsqualität zu verbessern.

2. Dringend geboten ist die Neubesetzung der Chefarztstelle (Dr. in Charge). Die Kollegin, die diese Stelle innehat, wollte bereits im November in den Ruhestand. Weitere Planungen und Umgestaltung der Strukturen auch des Personalwesens erfordern ein modernes Management.

3. Ratsam erscheint es, ein Gesamtkonzept des Krankenhauses zu erstellen, um bestehendes zu verbessern und Leistungen anzubieten, die der Morbiditätsveränderung (Diabetes, Hypertonie) Rechnung tragen.

Folgendes kann KÄfA zur Förderung des Krankenhauses beitragen:

1. KÄfA fördert finanziell aktuell 2 chirurgisch aktive Kollegen, um den chirurgischen Betrieb aufrecht zu erhalten.

2. Es besteht von besteht das Angebot von KÄfA, bei der Überplanung („master plan“) beratend tätig zu werden.

3. KÄfA kann Spender gewinnen, um notwendige Maßnahmen zur Verbesserung der Infrastruktur durchzuführen.

4. Ärzte von KÄfA können vor Ort aktiv arbeiten, beratend tätig sein oder Weiterbildung anbieten.

Aktuell hat KÄfA einen Kollegen aus Marangu zum Besuch nach Kiel eingeladen. Er ist interessiert an einer Weiterbindung in Kardiologie, Geburtshilfe und Ultraschalldiagnostik. KÄfA ist aktiv in der Beschaffung eines EKG-Geräts für das Krankenhaus in Marangu.

Im Mai 2013





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